Fußball-EM 2024

Die EM 2024 als Sinnbild für den Niedergang der deutschen Wirtschaft

Auf den Werbebanden in den EM-Stadien prägen Firmen wie BYD aus China das Bild. Von großen deutschen Firmen fehlt jede Spur. Das sagt mehr über unsere Wirtschaft aus, als uns lieb ist. Ein Kommentar.

Am Stand des chinesischen Sponsoren BYD auf der UEFA EURO 24 Fanmeile in Berlin Mitte 
Am Stand des chinesischen Sponsoren BYD auf der UEFA EURO 24 Fanmeile in Berlin Mitte Nadja Wohlleben

Die Euphorie bei der EM 2024 in Deutschland wächst. Zahlreiche Fans aus ganz Europa. Ausverkaufte Stadien. Noch dazu ist die deutsche Mannschaft furios mit zwei Siegen gestartet. Es werden Erinnerungen an das Sommermärchen 2006 wach. Nicht wenige sehen die Nationalelf als Favorit für den EM-Titel.

Bei der TV-Werbung und der generellen Präsenz der Sponsoren rund um die EM macht sich derweil ein anderes Bild breit. Während die Nationalelf (hoffentlich weiterhin) zaubert, spielt die deutsche Wirtschaft mittlerweile in der Kreisliga. Der Abstand zur internationalen Konkurrenz – zur Champions League – wächst zunehmend, zumindest was die Standortattraktivität angeht.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar