Wirtschaft

Ausbildungsexperte stellt Merz-Regierung schwaches Zeugnis aus: „Nicht genug diskutiert“

Fachkräfte fehlen, Stellen bleiben leer – und immer mehr Azubis brechen ab. Felix von Zittwitz, der Chef von ausbildung.de, erklärt im Interview, was schiefläuft.

Trotz zunehmenden Fachkräftemangels bleiben jedes Jahr Zehntausende Ausbildungsplätze in Deutschland unbesetzt.
Trotz zunehmenden Fachkräftemangels bleiben jedes Jahr Zehntausende Ausbildungsplätze in Deutschland unbesetzt.Sebastian Kahnert/dpa

Der Fachkräftemangel in Deutschland spitzt sich weiter zu. Rund 6,5 Millionen Babyboomer verlassen bis 2030 den Arbeitsmarkt. Ende der 2030er-Jahre könnte ein Drittel der heutigen Arbeitskräfte fehlen. Trotzdem bleiben jedes Jahr etwa 54.000 Ausbildungsplätze in Deutschland unbesetzt. Was läuft da schief?

Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht Felix von Zittwitz, Geschäftsführer von ausbildung.de, Deutschlands größtem Marktplatz für Ausbildungsstellen, über Probleme bei der Jobvermittlung und erklärt, warum Ausbildungsberufe im Zeitalter von KI immer wichtiger werden und die vom Berliner Senat beschlossene Ausbildungsplatzumlage für kleine Unternehmen zur existenziellen Bedrohung werden kann.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar