Irgendwo auf der Welt ist mal wieder Party. Rampa legt verträumten House auf, im Takt kreiselt er mit seinen Fingern imaginäre Muster in die Luft. Zufrieden schaut der Berliner über die vielen Smartphones hinweg, die sich ihm entgegenrecken. Sein zahlreich erschienenes Publikum filmt und tanzt. Die Stimmung ist leicht ätherisch.
Rampa, der im echten Leben Gregor Sütterlin heißt und in Berlin wohnt, ist als DJ und Produzent international gerade extrem gefragt. Er erfreut die Partygemeinde aber nicht nur mit euphorisierender Musik, auch sein Anblick erheitert. Seine zerzausten blonden Haare trägt er an den Schläfen zu zwei Minizöpfen geflochten. Sie gucken wie verbogene Antennen unter dem Basecap hervor, das seltsam unsachgemäß auf seinem Kopf sitzt. Dazu trägt er eine nerdige, rahmenlose Korrekturbrille.

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