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Möbel sind jetzt Mode: Fundstücke vom Salone del Mobile

Wir haben die Mailänder Design Week durchkämmt und entdeckten, was jetzt alle haben wollen: Luxus, der sich nützlich macht.

Leuchten, Sessel und vieles mehr: Luxuskonzerne und Designgalerien machen in Mailand den etablierten Möbelmarken Konkurrenz.
Leuchten, Sessel und vieles mehr: Luxuskonzerne und Designgalerien machen in Mailand den etablierten Möbelmarken Konkurrenz.Collage: Berliner Zeitung

Wenn am Sonntag der Salone del Mobile 2026 endet, gibt es vor allem einen großen Gewinner: Mailand selbst. Ihren Ruf als Weltmetropole des Designs hat die Stadt mit dieser Ausgabe der Messe und der parallelen Design Week endgültig zementiert. Ja, noch mehr: Wo früher nur Fachhändler durch Hallen und Palazzo-Showrooms wanderten, versammelte sich diesmal die Luxusbranche des Planeten. Denn nach Ralph Lauren und Hermès sind nun auch Louis Vuitton und Dior massiv ins Wohnthema eingestiegen, von Möbeln, Leuchten und Teppichen bis hin zu Geschirr und Accessoires. Selbst eine Pflegebrand wie Aesop präsentierte erstmals eine schmucke Leuchte.

David Lauren, als Chief Branding Officer für die Relevanz der Marke zuständig, die sein Vater gegründet hat, nennt einen Hauptgrund dafür im Interview mit Women’s Wear Daily: „Wir beobachten, wie verstärkt jüngere Kunden in unsere Läden kommen, und sie alle fragen nach Home.“ Warum das? Zum einen sind Textilien und Teller die logische Konsequenz der enormen Verteuerung von Premiummode seit zehn, 15 Jahren. Wie mit Parfum kann man damit ein Stück gehobener Lebensart nach Hause tragen, ohne gleich das Konto zu sprengen.

Berliner Zeitung

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