Bei den Grammy Awards 2026 setzten Heidi Klum und Chappell Roan auf maximale Aufmerksamkeit – und lieferten die wohl freizügigsten Looks des Abends.
Chappell Roan erschien in einem komplett durchsichtigen, burgunderroten Kleid von Mugler, das buchstäblich an eingebauten Fake-Nippelringen befestigt war. Die Stylistin Genesis Webb inszenierte den Auftritt als theatralisches Reveal: Zunächst trug Roan einen passenden transparenten Überwurf, den sie dann dramatisch fallen ließ.
Heidi Klum wählte ein hautfarbenes Latex-Kleid der österreichischen Designerin Marina Hoermanseder – ein Stück, das wie eine zweite Haut wirkte und im Netz für gespaltene Reaktionen sorgte. Während manche sich fragten, wie man damit wohl die Toilette aufsucht, feierten andere den Stil der Entertainerin wie auch die Wahl einer österreichischen Designerin mit Sitz in Berlin.

Die österreichische Designerin Marina Hoermanseder hat sich mit ihrem unverwechselbaren Stil einen festen Platz in der internationalen Modewelt erarbeitet. Ihr Markenzeichen: handlackiertes Leder, orthopädisch inspirierte Schnallen und Designs, die irgendwo zwischen Fetisch, Medizin und High Fashion balancieren. Auch Rihanna, Lady Gaga und Katy Perry trugen schon ihre Kreationen.
Aufmerksamkeit als Währung
Beide Outfits zeigen, wie sehr sich die Spielregeln verändert haben: In einer Welt, in der Millionen Bilder pro Sekunde um Klicks konkurrieren, reicht ein schönes Kleid längst nicht mehr.
