Meinen ersten Matcha habe ich – ganz ehrlich – nur deshalb probiert, weil es gerade Trend war. Man will ja schließlich seine Gen-Z-Pflichten erfüllen. Bahnbrechend fand ich ihn damals nicht, aber auch nicht schlimm genug, um es bei einem Versuch zu belassen. Also wurde hier und da mal ein Grüntee-Latte bestellt, dann noch einer – bis das Ganze irgendwann zum Ritual mutierte. Inzwischen ist es so weit, dass mir Familienmitglieder regelmäßig Fotos schicken, sobald irgendwo etwas Neues auftaucht, das auch nur entfernt grün aussieht und als Matcha vermarktet wird.