Ab 21. März startet die Widder-Saison – die Zeit für Feuer, Energie und jede Menge Mut. Der Widder ist nämlich das erste Tierkreiszeichen im astrologischen Jahr, er prescht allen anderen voraus.
Genau diese Power spiegelt sich in unseren Fundstücken der Woche wider. Ob Statement-Accessoires, strahlende Farben oder opulente Muster – alles, was Widder tragen, darf auffallen, vorwärtsdrängen und etwas rebellisch sein. Schließlich lässt sich das Sternzeichen nicht gerne bremsen: spontan, entschlossen und immer bereit, neue Trends für sich zu entdecken.
Stur wie ein Esel, das ist der Widder, wenn er etwas will.
Weil Widder mit dem Kopf durch jede Wand rennen würden, um an ihr Ziel zu kommen, ist ein wenig ausgleichende Energie zuträglich. Der Esel ist gemächlicher; wie ein Pferd ohne Pferdestärken. Genau das richtige Maskottchen also für die aufbrausende Widdersaison im Jahr des Feuerpferdes.

Diese hübsche Eselsparade aus dem französischen Modehaus Jacquemus ist daher erste Wahl für Feuerzeichen, die etwas mehr Erdung benötigen. Vorsicht vor dem goldenen Kalb (zugegeben, jetzt geht’s wild durcheinander mit den Tiermetaphern) ist dennoch geboten. Die Kette ist Modeschmuck und besteht aus Messing, nicht aus Gold. Aber das ist einem Widder – wie schon erwähnt – ganz egal, wenn er etwas haben will.
Le Collier Ânes von Jacquemus. Erhältlich für 590 Euro auf www.jacquemus.com
Eine Herde Widder auf reiner Seide
Ein Widder kommt selten allein: Daher findet sich auf dem Seidentuch von Codello gleich eine ganze Herde davon. Wimmelbild trifft auf Geometrie: Das Motiv bringt ordentlich Bewegung ins Outfit und greift die typischen Widder-Eigenschaften auf – energiegeladen, mutig und immer einen Huf voraus. Hinter den 65 x 65 Zentimeter Stoff aus reiner Seide steckt eine lange Geschichte: 1930 wurde das Label von Rinaldo Codello in Turin gegründet, als Atelier für kunstvolle Tuchdrucke.

Seine Inspiration aus Reisen und italienischer Handwerkskunst prägt die Designs bis heute. Seit den 1980er-Jahren ist Codello in München zu Hause – laut Volksmund der nördlichsten Stadt Italiens. Hier trifft italienische Lebensfreude auf deutsche Qualität. Das Ergebnis: Seidentücher, die Tradition und Gegenwart entspannt verbinden – und hin und wieder eine gute Portion Widder-Spirit mitbringen.
Sternzeichen-Seidentuch von Codello. Erhältlich für €69,95 Euro auf www.codello.de
Drama fürs Gesicht
Ein Widder setzt Zeichen – auch auf den Lippen. Der „Rouge De Beauté Brillant“ im Farbton 517 „Abbie Maroon Red“ von Gucci Beauty liefert genau die richtige Dosis Drama, die etwa einem sonst eher schlichten Outfit zu mehr Strahlkraft verhelfen kann. Statt deckender Härte eines klassischen Lippenstifts, der nur im Ansatz trockene Lippen gnadenlos entlarvt, zeigt sich die Textur überraschend leicht: transparent, satiniert.

Auch die Hülle spielt mit: Ihr verspieltes, leicht nostalgisches Muster – angelehnt an Broschen, wie sie Alessandro Michele gerne einsetzte – macht den Lippenstift selbst zum Statement für die Handtasche oder den Badezimmerschrank.
„Rouge De Beauté Brillant“ in 517 „Abbie Maroon Red“ von Gucci Beauty. Erhältlich für 51 Euro unter www.gucci.com
Tragbares Feuer
Widder ist ein Feuerzeichen – was läge also näher als ein Accessoire, das genau dieses Element verkörpert? Die Handtaschen von Flames, wie das „The Brown Cow“-Modell, greifen diese Energie auf: Die niederländische Marke möchte die innere Flamme, die wir alle – und ganz besonders Widder – in uns tragen, mit ihren Designs nach außen sichtbar machen.

Jede Tasche ist ein Unikat und entsteht in aufwendiger Handarbeit im Atelier in Eindhoven. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Personalisierung, indem Namen oder Initialen ins Leder geprägt werden. Das Ergebnis sind Handtaschen, die so charakterstark sind, dass sie es mit ihren Widder-Trägerinnen locker aufnehmen können.
„The Brown Cow“ Handtasche von Flamesthebrand. Erhältlich für 335 Euro auf www.flamesthebrand.com,
Entspannter Energieschub
Auch Energiebündel wie die Widder kommen nicht ganz ohne Koffein aus – und doch wirkt Kaffee oft wie ein kurzer Sprint. Matcha dagegen entfaltet seine Wirkung langsamer, gleichmäßiger, fast gelassener. Die Marke Matchasome hat seit Kurzem eine elektrische Steinmühle für das Grüntee-Pulver direkt aus Kyoto nach Berlin gebracht – im Übrigen die erste in Deutschland.

Verarbeitet werden Tencha-Blätter der ersten Ernte aus Uji in Japan. Das Ergebnis ist ein feines, leuchtend grünes Pulver, das die Herzen von Matcha-Liebhaberinnen und -Liebhabern, die immer auf der Suche nach wirklich gutem Stoff sind, höherschlagen lässt. Wer möchte, kann im Café auf der Torstraße selbst Teil dieses Prozesses werden: Bei einer „Milling Session“ lässt sich der Matcha in seiner Entstehung erleben – und am Ende mitnehmen.
