Vor der Mitgliederversammlung am Sonntag

Hertha-Präsident Kay Bernstein: „Wir brauchen keine 27 Ja-Sager“

Der Präsident von Hertha BSC spricht über seinen Unfall, den Fall Gersbeck, Kritik am Brustsponsor und an ihm persönlich. Ein Interview im Krankenhaus.

Herthas Präsident Kay Bernstein spricht am Sonntag aus dem Krankenhaus per Video zu den Mitgliedern, die sich in der Berliner Messe zur Versammlung treffen. 
Herthas Präsident Kay Bernstein spricht am Sonntag aus dem Krankenhaus per Video zu den Mitgliedern, die sich in der Berliner Messe zur Versammlung treffen. HBSC

Kay Bernstein liegt seit Dienstag im Krankenhaus. In der Griffschlaufe über seinem Bett baumelt Plüsch-Maskottchen Herthinho. Auf dem Tisch für Mitbringsel liegen mehrere Packungen Knusperflocken, die mag der Präsident von Hertha BSC gern. Er hat vor der Mitgliederversammlung ein Interview zugesagt. Und was er zugesagt hat, das möchte Kay Bernstein halten – auch wenn Medikamente die Schmerzen nach seinem Unfall auf der Geschäftsstelle von Hertha BSC nicht wegzaubern. Bernstein hat drei gebrochene Wirbelquerfortsätze, trägt aber kein Korsett. Das Atmen tut ihm weh, wenn er viele Sätze hintereinander spricht. Dann macht er kurz Pause und sagt: „Nein, nein, wir machen weiter mit dem Interview. Zugesagt ist zugesagt.“

Berliner Zeitung

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