Wenn die Fans und Spieler von Hertha BSC einen Wunsch für das Viertelfinale im DFB-Pokal hatten, dann war es der nach einem Heimspiel. Magische Nächte hat es im Berliner Olympiastadion in den vergangenen Jahren schließlich schon zahlreiche gegeben. Dort konnte etwa in der Saison 2023/24 Bundesligist FSV Mainz 05 in der zweiten Runde mit 3:0 aus dem Wettbewerb geworfen, ein paar Wochen später der Hamburger SV im Achtelfinale in der Verlängerung niedergerungen oder vergangene Saison Bundesligist 1. FC Heidenheim ins Aus befördert werden.
Friedhelm Funkel ist für Hertha BSC eine gute Losfee
Der 6:1-Erfolg vom Dienstagabend gegen den 1. FC Kaiserslautern reihte sich da nahtlos in die besonderen Olympiastadion-Momente im DFB-Pokal ein. Am Sonntagabend fand also nun die Auslosung für das Viertelfinale im kommenden Jahr statt. Und Hertha BSC wusste nach dem dritten Griff von Losfee Friedhelm Funkel in die große Glasschale, dass sich der Wunsch nach einem weiteren Heimspiel erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl wird es dabei mit Bundesligist SC Freiburg zu tun bekommen. Das Topspiel indes ist die Paarung FC Bayern München gegen RB Leipzig.
Wann das Spiel genau angesetzt wird, werden Fans und Verein in den kommenden Tagen erfahren. Als mögliche Termine kommen der 3., 4., 10. oder 11. Februar des kommenden Jahres infrage. Die beiden Halbfinals werden am 21. und 22. April, das Finale am 23. Mai im kommenden Jahr stattfinden. Zum ersten Mal seit 1993 will Hertha BSC dann mal wieder nicht nur Zuschauer sein, wenn im Berliner Olympiastadion der neue Titelträger im DFB-Pokal ermittelt wird.


