Am Sonntag hatte es sich bereits angedeutet, am Montag machte es der FC Kopenhagen dann offiziell: Bo Svensson wird neuer Trainer des dänischen Spitzenklubs, unterschreibt laut Vereinsmitteilung einen „mehrjährigen Vertrag“. Für den 46-Jährigen schließt sich damit vorerst ein Kreis. Im Alter von zwölf Jahren war er 1992 zum FC Kopenhagen gewechselt, durchlief dort sämtliche Jugendteams und feierte für den Serienmeister sein Profidebüt.
„Es ist eine Ehre für mich, zu meinem geliebten FC Kopenhagen zurückzukehren und hier das Traineramt zu übernehmen“, wurde Svensson in der Mitteilung zitiert. „Ich gehe mit aller Bescheidenheit, aber auch selbstbewusst an die Aufgabe heran. Veränderung ist nötig und wir müssen Stabilität und Spielfreude zurückgewinnen, damit die Fans uns künftig wiedererkennen.“
Bo Svensson tiltræder med øjeblikkelig virkning som cheftræner i F.C. København #fcklive https://t.co/MXUr3GgBuc
— F.C. København (@FCKobenhavn) March 30, 2026
Svensson wird damit Nachfolger von Jacob Neestrup, der nach einer für Kopenhagener Verhältnisse beispiellosen Negativserie entlassen worden war. Aus den vergangenen sechs Ligaspielen hatte der FCK lediglich einen Punkt geholt und dadurch den Sprung in die Meisterrunde verpasst. In der Champions League war die Mannschaft unter anderem nach einer Heimniederlage gegen Borussia Dortmund in der Ligaphase gescheitert.
Bo Svensson war nach seinem Aus beim 1. FC Union Berlin unmittelbar nach Weihnachten 2024 15 Monate ohne Job. Bei den Köpenickern sollte er nach der Ära Urs Fischer und der Saison 2023/24, die für den Verein fast mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga geendet hätte, erfolgreiche Zeiten einläuten. Nach einem vielversprechenden Saisonstart, in dem Union zwischenzeitlich sogar auf einem Champions-League-Platz lag, ereilte den Verein in Herbst und Winter allerdings eine lange Negativserie, an dessen Ende Svensson gehen musste.


