Kevin Behrens sorgt mal wieder für unschöne Schlagzeilen. Der ehemalige Nationalspieler, der von 2021 bis 2024 beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag stand, ist während eines Testspiels seiner Mannschaft, dem FC Lugano, gegen Viktoria Pilsen auf dem Platz ausgerastet. In der 72. Minute sah es erst danach aus, als würde Behrens den ballführenden Abwehrspieler des Gegners im Pressing anlaufen. Plötzlich drehte der Ex-Unioner jedoch ab und ging im Vollsprint auf seinen Mitspieler Georgios Koutsias los, schubste den Griechen zu Boden und schrie ihm Beleidigungen entgegen.
Kevin Behrens (Lugano, ex Union Berlin, Wolfsburg) griff einen seiner Teamkollegen in Testspiel gegen Viktoria Plzeň. pic.twitter.com/IkYet6GYqV
— MartySGD🇨🇿🇩🇪 (@Martineznek3) January 9, 2026
„Du kleine Missgeburt, sei leise!“, schrie Behrens seinen 13 Jahre jüngeren Kollegen an. Die Gründe für seinen Ausraster sind bislang nicht bekannt, weder er noch sein Klub haben sich zu dem Zwischenfall geäußert.
Kevin Behrens fiel schon in der Vergangenheit negativ auf
Sportlich lief es für Behrens zuletzt eigentlich gut. In der laufenden Saison erzielte er sechs Tore und steht mit Lugano auf dem dritten Platz der Schweizer Super League. Jüngst entschied unter anderem sein Treffer das Duell der Ex-Unioner gegen die Young Boys Bern und Union-Leihgabe Cris Bedia.
Der Vorfall am Mittwoch ist jedoch nicht der erste, durch den Behrens negativ auffällt. Im Herbst 2024 soll er sich geweigert haben, ein Trikot seines damaligen Vereins, des VfL Wolfsburg, zu signieren, weil darauf Regenbogenfarben abgebildet waren. Dabei soll er gesagt haben: „So eine schwule Scheiße unterschreibe ich nicht.“
