Keine Impulse von der Bank

1. FC Union Berlin: Die Joker-Statistik liefert erschreckende Zahlen

Bei der 1:2-Niederlage gegen Heidenheim machte sich einmal mehr bemerkbar, dass der Kader des 1. FC Union Berlin nicht breit genug aufgestellt ist.

Andrej Ilic saß bei der 1:2-Niederlage gegen Heidenheim beim 1. FC Union Berlin zunächst auf der Bank. Nach seiner Einwechslung fand er kaum ins Spiel.
Andrej Ilic saß bei der 1:2-Niederlage gegen Heidenheim beim 1. FC Union Berlin zunächst auf der Bank. Nach seiner Einwechslung fand er kaum ins Spiel.IMAGO/Matthias Koch

Die Profis des 1. FC Union Berlin saßen zum Großteil schon in der Kabine, da mussten die Heidenheimer Ersatzspieler unter Anleitung ihres Athletiktrainers am Sonnabend im Stadion An der Alten Försterei einige Minuten nach Abpfiff noch einige intensive Läufe absolvieren. Zwischen Mittellinie und Strafraum sprinteten also diejenigen auf und ab, die etwas mehr als zwei Stunden zuvor nicht in der Startformation des Tabellenletzten gestanden hatten. Die Motivation während dieser bei nahezu jedem Fußballer ungeliebten Extraeinheit dürfte zumindest etwas leichter als sonst gefallen sein. Vom eigenen Anhang im Gästeblock bejubelt durften sich die Heidenheimer Profis, die zuvor maßgeblich verantwortlich für den 2:1-Auswärtssieg waren, ihren Sonderapplaus abholen.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar