Die Debatte ist eröffnet, und sie könnte grundlegender nicht sein. Als Bundeskanzler Friedrich Merz im Podcast „Machtwechsel“ ein Verbot sozialer Medien für Minderjährige ins Spiel brachte, schlug die Aussage ein wie eine Bombe. „Wenn Kinder heute im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag, wenn die gesamte Sozialisation nur noch über dieses Medium stattfindet, dann brauchen wir uns über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht zu wundern“, sagte Merz und zog einen provokanten Vergleich: „Dann müssten sie auch Alkohol schon in der Grundschule ausgeben, damit sie sich daran gewöhnen.“

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