Da stehen sie also am Mittwoch, Schulter an Schulter: die Chefarchitekten der neuen großen Koalition. Friedrich Merz mit Kanzlermiene, CSU-Chef Markus Söder staatsmännisch und die SPD-Doppelspitze mit Lars Klingbeil und Saskia Esken bemüht optimistisch. Nach wochenlangem Ringen präsentieren sie einen Koalitionsvertrag, der alles verspricht: weniger Bürokratie und irreguläre Migration, keine Steuererhöhungen, angebliche Entlastungen, ein Digitalministerium, mehr Zukunft. Namen der zukünftigen Minister? Fehlanzeige. Stattdessen Spekulationen und das Versprechen, man werde Ende April oder Anfang Mai schon zeigen, wer hier was zu sagen bekommt.

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