Essay

Lehren von „Yellowstone“: Wer die Demokratie retten will, muss den Kulturkampf beenden

Epochenbruch mit Ankündigung: Unsere Autorin findet, dass die Fernsehserie „Yellowstone“ Lehren für die politische Gegenwart bereithält. Ein Gastbeitrag.

Kevin Costner in der Serie „Yellowstone“, dritte Staffel.
Kevin Costner in der Serie „Yellowstone“, dritte Staffel.CAP/SFS/imago

„Okay, lass mich raten. Du bist ein Professor an irgendeiner schicken Uni, du hast ein paar erwachsene Kinder, lebst in einem schön eingerichteten rustikalen Apartment, unterrichtest über Zoom und bringst den Studenten alles über die Ungerechtigkeit der ökonomischen Zustände bei, während du deine sechsstellige Summe im Jahr für deine Wohnung ausgibst, für die du viel zu viel gezahlt hast, aber dir ist es egal, weil es für dich nur wie Monopoly-Spielgeld ist. Aber wegen Leuten wie dir gehen die Grundstückspreise nach oben und du bist der, der die Mittelschicht hier fickt. Bravo, du verfickter Scheinheiliger!“

Berliner Zeitung

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