Brandanschlag

Hitzeschutz statt Kältevorsorge: Anschlag auf das Stromnetz legt blinde Flecken in Berlins Klimapolitik offen

Der Stromterror in Berlin zeigt: Während Hitzepläne und die Energiewende im Fokus stehen, bleibt die Vorsorge für Winterkrisen und Stromausfälle weitgehend unbeachtet.

Bilder für die Öffentlichkeit, doch Antworten in Sachen Frostvorsorge bleibt der Berliner Senat schuldig.
Bilder für die Öffentlichkeit, doch Antworten in Sachen Frostvorsorge bleibt der Berliner Senat schuldig.Sebastian Gollnow

Der Angriff auf einen Strommasten im Süden Berlins hat die Hauptstadt in die Dunkelheit gezwungen und ihre Verwundbarkeit offengelegt. Durch einen gezielten Brandanschlag auf die Anlage des Kraftwerks Lichterfelde kam es zu einem flächendeckenden Stromausfall im Berliner Südwesten. Rund 50.000 Haushalte und etwa 2000 Gewerbeeinheiten waren betroffen. Noch immer sind rund 30.000 Haushalte ohne Strom und Heizung.

Berliner Zeitung

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