Die Bundesregierung habe „den verfassungsrechtlichen Auftrag“, die Bürger zu informieren. So begründet Regierungssprecher Steffen Hebestreit die Ausgaben der Bundesministerien für Anzeigen in der Suchmaschine Google. Auch auf diese Weise kommuniziere sie „ihre Tätigkeit, Vorhaben und Ziele“.
Durch bezahlte Suchanzeigen, die als „gesponsert“ gekennzeichnet sind – sogenanntes Search Engine Advertising (SEA) –, wollen die Ministerien ihre Inhalte möglichst weit oben in der Liste der Google-Ergebnisse platzieren. In der laufenden Legislaturperiode hat die Ampel-Regierung dafür einen siebenstelligen Betrag an das amerikanische Unternehmen gezahlt.

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