Kulturkampf in Europa

Narrative zum Ukraine-Krieg: Was denken die, die nicht in den Talkshows sitzen?

Geopolitisches Infotainment: Der vom Mainstream als „Putinversteher“ diskreditierte Politologe Alexander Rahr widmet dem „anderen“ Narrativ einen Roman.

Galionsfigur der Warner vor der russischen Bedrohung: FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann
Galionsfigur der Warner vor der russischen Bedrohung: FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-ZimmermannSven Hoppe/dpa

Er gehört zu den Letzten, die das Konzept einer pankontinentalen europäischen Sicherheitsarchitektur, also unter Einschluss Russlands, auch in der Öffentlichkeit offensiv vertreten: Alexander Rahr. Seine Karriere begann der 1959 in Taipei geborene Politologe mit deutschbaltisch-russischem Hintergrund beim proamerikanischen Sender Radio Liberty. Fast zwei Jahrzehnte war er bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik beschäftigt, zuletzt bis 2012 als Programmleiter des Berthold-Beitz-Zentrums mit den Schwerpunkten Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien.

Berliner Zeitung

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