Er gehört zu den Letzten, die das Konzept einer pankontinentalen europäischen Sicherheitsarchitektur, also unter Einschluss Russlands, auch in der Öffentlichkeit offensiv vertreten: Alexander Rahr. Seine Karriere begann der 1959 in Taipei geborene Politologe mit deutschbaltisch-russischem Hintergrund beim proamerikanischen Sender Radio Liberty. Fast zwei Jahrzehnte war er bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik beschäftigt, zuletzt bis 2012 als Programmleiter des Berthold-Beitz-Zentrums mit den Schwerpunkten Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien.