Kolumne

Ukraine: Zwischen SS-Mythos und Gedenkkultur – wie der Westen zur Nazi-Apologie schweigt

Kiew ehrt den Sieg über Hitler – doch Gedenken mischt sich mit Heldenverehrung. Was steckt dahinter? Eine Kolumne.

Marsch ukrainischer Soldaten am Freiwilligentag in Kiew – unter dem Zeichen des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera.
Marsch ukrainischer Soldaten am Freiwilligentag in Kiew – unter dem Zeichen des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera.Andreas Stroh/Imago

Die Ukraine hat ranghohe Vertreter der Europäischen Union (EU) eingeladen, am 9. Mai Kiew zu besuchen – ein symbolischer Akt, um Wladimir Putins alljährliche Siegesparade in Moskau zu kontern. Damit soll in Erinnerung gerufen werden, dass Russland sich den Sieg über den Nationalsozialismus nicht aneignen kann, denn auch Millionen ukrainischer Männer und Frauen kämpften in den Reihen der Roten Armee gegen Nazi-Deutschland und seine Verbündeten.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar