„Er liebte seine Kinder und seine Frau“, erinnert sich ein Freund des gefallenen Soldaten Oleksandr Sykalchuk. Der 39-Jährige starb nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in der Nähe seines Hauses in Dykanka im Gebiet Poltawa. 2023 wurde Oleksandr zum Dienst ins örtliche Territoriale Rekrutierungszentrum beordert. An einem bitterkalten Januartag begleitete er neu mobilisierte Männer zu einem regionalen militärischen Ausbildungszentrum. Unter ihnen befand sich auch Yevhen, der ständig einen Freund anrief und ihm seinen Standort mitteilte.
An einer Tankstelle sprach ein bewaffneter Mann mit Sturmhaube Oleksandr an und forderte ihn auf, seine Waffe abzugeben. Oleksandr weigerte sich, woraufhin der Mann auf ihn schoss. Die Wunde erwies sich als tödlich. „Ich wollte ihn nicht töten, ich wollte nur Yevhen mitnehmen“, sagt der Mann später vor Gericht.

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