Trumps „America First“ und Israel

Ende der Militärhilfe für Israel? Warum Netanjahu jetzt auf US-Milliarden verzichtet

Auf 3,8 Milliarden Dollar will Netanjahu verzichten. Zumindest sagt er das. Während in der MAGA-Bewegung ein Machtkampf über Israel eskaliert, laviert er zwischen beiden Lagern. Eine Analyse.

US-Präsident Donald Trump (l.) und Verteidigungsminister Pete Hegseth (r.) hören dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu (v.) bei einem Abendessen zu seinen Ehren im Weißen Haus zu.
US-Präsident Donald Trump (l.) und Verteidigungsminister Pete Hegseth (r.) hören dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu (v.) bei einem Abendessen zu seinen Ehren im Weißen Haus zu.White House/imago

In einem Interview mit dem Economist Anfang des Jahres erklärte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, sein Land wolle die Abhängigkeit von amerikanischer Militärhilfe in den kommenden zehn Jahren beenden. Auf die Nachfrage, ob dies einen vollständigen Verzicht bedeute, antwortete er mit „Ja“. Israel sei wirtschaftlich „volljährig“ geworden und habe „unglaubliche Kapazitäten“ entwickelt, so Netanjahu. Das Thema habe er bereits bei seinem jüngsten Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Mar-a-Lago besprochen.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar