„Die Situation ist sehr schlecht, es ist wie 2012, als der Krieg hier in Aleppo begann.“ Diese Nachricht erreichte die Autorin wenige Tage vor Weihnachten von einem Bekannten aus Aleppo. Am späten Nachmittag des 22. Dezembers hatten plötzlich Kämpfe zwischen „den kurdischen Kämpfern und der syrischen Administration“ begonnen, wie Herr E. berichtet, der im Stadtteil Aschrafieh lebt. Mörsergranaten flögen hin und her, eine sei in unmittelbarer Nähe seiner Wohnung explodiert. Das Haus habe gewackelt. Herr E. weiß nicht, was geschieht. Später habe er im Fernsehen gehört, dass beide Seiten eine Waffenruhe vereinbart hätten. „Wir beten“, sagt Herr E.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
