Nahost

Pekings Shuttle-Diplomatie zwischen den Fronten: Wie China im Iran-Krieg vermittelt

Im Schatten des Krieges hält China die Kanäle zu Iran, Israel, den USA und den Golfstaaten offen. Peking verurteilt die Angriffe auf Iran, lehnt aber auch Teherans Gegenschläge ab.

Im Schatten des Iran-Krieges reiste Chinas Nahost-Sondergesandter Zhai Jun zuletzt auf diplomatischer Mission durch die Region.
Im Schatten des Iran-Krieges reiste Chinas Nahost-Sondergesandter Zhai Jun zuletzt auf diplomatischer Mission durch die Region.Johannes Neudecker/dpa

Wer annimmt, China stelle sich im laufenden Nahostkrieg automatisch auf die Seite Irans, übersieht wesentliche Teile des Bildes. Am 24. März empfängt Chinas Sondergesandter für den Nahen Osten, Zhai Jun, in Peking den israelischen Botschafter Eliav Belotsercovsky. Beide tauschen sich über die „angespannte Lage“ aus, wie das chinesische Außenministerium mitteilt.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar