„Lage äußerst instabil“

Spannungen auf der koreanischen Halbinsel: Gefahr einer Eskalation wächst

Fehlende Kommunikationskanäle und militärische Zwischenfälle erhöhen das Risiko einer ungewollten Eskalation auf der ostasiatischen Halbinsel. Unser Sonderkorrespondent berichtet aus Korea.

Südkoreanische Soldaten in Panmunjom. Der Besuch des ikonischen Orts ist für Touristen aktuell unmöglich.
Südkoreanische Soldaten in Panmunjom. Der Besuch des ikonischen Orts ist für Touristen aktuell unmöglich.Sammy Minkoff/imago

Die Luft an der Demilitarisierten Zone, kurz DMZ, zwischen Nord- und Südkorea ist an diesem Morgen kühl und von einer eigenartigen Stille durchzogen. Zwischen Stacheldraht, Beobachtungstürmen und befestigten Stellungen zieht sich ein grauer Nebelschleier, und die Geräusche von Insekten und Vögeln wirken lauter als jeder Gesprächston. Dieser Ort ist nicht bloß eine Grenze, er ist Mahnmal und Drohkulisse zugleich. Zudem offenbart sich ein Bild extremer politischer Spannung. Die friedliche Ruhe auf der Koreanischen Halbinsel ist erneut fragil geworden.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar