Die kapitalistische Weltwirtschaft steht vor dem Umbruch. Die Handelskriege der USA sprengen globale Lieferketten und beenden eine Ära des Freihandels. Was folgt darauf? Führt die zunehmende Staaten-Rivalität zu Wirtschaftseinbußen und Konflikten?
Der Harvard-Historiker Sven Beckert sieht in dem ausgehenden Zeitalter des Neoliberalismus auch eine Chance. Der Markt gilt nicht mehr als unantastbarer Gott. Wenn Ökonomie nicht mehr nur Scholastik bleibt, wird Wirtschaft veränderbar. Der Kapitalismus ist menschengemacht, sagt er im Gespräch mit der Berliner Zeitung – auch wenn er in immer mehr Bereiche unseres Lebens vordringt.

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