Krieg in Gaza

China stoppt Investitionen in Israel und stuft das Land als „Hochrisikozone“ ein

China zieht sich wegen des Gaza-Kriegs offenbar wirtschaftlich aus Israel zurück. Ein Millionenstreit um das Unternehmen Hanita Lenses zeigt, wie Peking Investitionen inzwischen blockiert.

Zerstörungen im Gazastreifen: China hat seine Haltung gegenüber Israel zuletzt deutlich verschärft.
Zerstörungen im Gazastreifen: China hat seine Haltung gegenüber Israel zuletzt deutlich verschärft.Ramzi Abu Amer/imago

Nach Angaben des israelischen Nachrichtenportals Ynet hat die chinesische Regierung seit Beginn des Gaza-Kriegs alle neuen Investitionen in Israel untersagt und das Land als „Hochrisikozone“ eingestuft. Dies geht aus einer Klage hervor, die Mitglieder des Kibbuz Hanita gegen einen chinesisch kontrollierten Fonds eingereicht haben.

Wie Ynet berichtet, verklagen Mitglieder des Kibbuz den chinesischen Fonds Ballet Vision, der rund 80 Prozent des Medizintechnikunternehmens Hanita Lenses hält. Der Fonds habe sich geweigert, eine vertraglich vereinbarte Option auszuüben und die verbleibenden Anteile des Kibbuz zu übernehmen. Der Streitwert liegt bei rund elf Millionen US-Dollar. Die Klage wurde beim Amtsgericht in Tel Aviv eingereicht.

Berliner Zeitung

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