In Tel Aviv ist Krieg kein fernes Nachrichtenthema, sondern akustische, körperliche und psychologische Realität. Sirenen zerreißen die Nacht, Familien laufen in Schutzräume, der Alltag wird in Intervallen von Alarm und Entwarnung organisiert. Während in Europa über Verhältnismäßigkeit, Völkerrecht und strategische Zurückhaltung diskutiert wird, wird der Konflikt in Israel aus einer anderen Erfahrung heraus betrachtet: als Auseinandersetzung mit einem Gegner, dessen Drohungen nicht rhetorisch, sondern wörtlich ernst genommen werden.

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