Weltfrieden

Deutschland muss für Frieden sorgen: Gemeinsame Sicherheit ist das Gebot der Stunde

Das friedenspolitische Verständnis ist abhandengekommen, meint unser Autor und fordert mehr Deeskalation statt Aufrüstung. Ein Gastbeitrag.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht in New York vor den Vereinten Nationen.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht in New York vor den Vereinten Nationen.Angela Weiss/AFP

Das „komplette Denkgebäude der klassischen Friedens- und Konfliktforschung“ sei „ins Abseits geraten und stattdessen das klassische realistische Denken zurückgekehrt, das auf die Logik der Abschreckung setzt“. Das befindet Ulrich Menzel über den Mainstreamchor in Politik und Medien.

Der Kern jenes friedenspolitischen Verständnisses, das heute als weltfern, illusionär, romantisierend und gestrig abgetan wird, um Rüstung, Kriegsfähigkeit und das Fehlen von eigenen Verhandlungsinitiativen zu legitimieren, war die Doktrin Gemeinsamer Sicherheit. Auf sechs ihrer Grundannahmen wird hier verwiesen.

Berliner Zeitung

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