Die Enttäuschung über die prominenten Absagen dürfte beim brasilianischen Gastgeber zunächst überwogen haben. Doch vielleicht ist Präsident Luiz Inácio Lula da Silva nach dem Brics-Gipfel sogar ein wenig froh darüber, dass das Treffen letztlich seine Handschrift trägt. Schließlich ging es ihm in Rio de Janeiro vor allem darum, sich als Brückenbauer zu inszenieren. Seine Botschaft: Die Brics verstehen sich nicht als antiwestlich, sondern als legitimer Vertreter eines aufstrebenden Globalen Südens. Sein Ziel: den Zusammenhalt im Staatenbund zu bewahren, ohne US-Präsident Donald Trump gegen diesen aufzubringen.

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