Blick aus Brüssel

Aufrüstung der EU: Merz will führen, aber die Europäer folgen ihm nicht

Merz präsentiert die Scheckheft-Diplomatie mit den USA als Erfolg. Doch in der EU ist man nicht begeistert. Auch Deutschland droht der Rüstungskurs teuer zu stehen zu kommen.

Bundeskanzler Friedrich Merz zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.
Bundeskanzler Friedrich Merz zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.Michael Kappeler/dpa

Bei Altkanzler Olaf Scholz konnte man Führung bestellen, so viel man wollte – sie kam nicht. In Brüssel führte das zu Frust, die Europäische Union vermisste einen klaren Kurs. Bei Außenkanzler Friedrich Merz ist es anders: Er führt, auch wenn ihn niemand darum gebeten hat. Doch mit Alleingängen und Schnellschüssen bringt man Deutschland und Europa auch nicht voran.

Berliner Zeitung

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