Medien, Macht, Manipulation

Alles hirngewaschene Spione? Was Deutsche über Chinesen denken, offenbart Rassismus

Medienkonstrukte beherrschen das Image von Nationen. Ein Versuch, die Perspektive zu wechseln, im multinationalen Buch „Media Realities: A West-Eastern Divan“.

Juni 2004: Chinesen warten am Brandenburger Tor auf den damaligen chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Berlin. Es blieb nicht sein einziger Besuch.
Juni 2004: Chinesen warten am Brandenburger Tor auf den damaligen chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Berlin. Es blieb nicht sein einziger Besuch.PEMAX/imago

Massenmedien bestimmen nicht nur das, was wir wissen, sondern auch das, was wir für die Realität halten. Das verleiht unermessliche Macht. Wer besitzt diese Macht, zu definieren, was Realität sein soll? Wer wird aus diesem Prozess ausgeschlossen? Und wie läuft das ab?

Diese harte Frage stellen sich weltweit denkende Menschen – weil ihnen klar ist, dass davon buchstäblich alles abhängt: Privatleben, individuelle wie kollektive Lebensperspektiven, Krieg und Frieden. Aber wenige wissen, wie die Frage nicht in Deutschland (oder den USA), sondern beispielsweise in China diskutiert wird und was Autoren zu sagen haben, die Länder östlich und südlich des (schrumpfenden) globalen Westens im Blick haben.

Berliner Zeitung

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