Gerichtsurteil

CDU-Politiker aus Sachsen-Anhalt vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen

Für einen Post auf der Plattform X stand der ehemalige Präsident des Landtags von Sachsen-Anhalt erneut vor Gericht. Der Vorwurf: Volksverhetzung.

„Dieses Pack muss raus aus Deutschland“, hatte Detlef Gürth bei X gepostet. Ein Gericht in Aschersleben sprach ihn vom Vorwurf der Volksverhetzung zum zweiten Mal frei.
„Dieses Pack muss raus aus Deutschland“, hatte Detlef Gürth bei X gepostet. Ein Gericht in Aschersleben sprach ihn vom Vorwurf der Volksverhetzung zum zweiten Mal frei.imago

In den Gerichtssälen Sachsen-Anhalts hat ein bemerkenswertes Schauspiel sein vorläufiges Ende gefunden: ein sprachliches Rückwärts-Einparken, so präzise und zugleich so irritierend, dass selbst routinierte Juristen kurz den Blick heben. Im Zentrum steht Detlef Gürth – CDU-Urgestein, seit mehr als drei Jahrzehnten Landtagsabgeordneter, einst Parlamentspräsident. Einer also, von dem man annehmen dürfte, dass er die feine Klinge des politischen Ausdrucks beherrscht. Stattdessen griff er zum digitalen Vorschlaghammer.

Berliner Zeitung

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