Die Verordnung des Bildungssenats überraschte: Demnach sollte die deutsche Teilung für Berliner Schüler in der gymnasialen Oberstufe kein Pflichtstoff mehr sein. Nach den Plänen der Bildungsverwaltung sollte Geschichte in der Oberstufe künftig nur noch in den ersten beiden Kurshalbjahren verbindlich belegt werden. Nationalsozialismus und Weimarer Republik sollten in diesen Halbjahren behandelt werden. Die späteren Kurshalbjahre, in denen im Berliner Lehrplan die deutsche Teilung, die DDR und im Anschluss Erinnerungskultur und Aufarbeitung thematisiert werden, sollten nicht mehr verpflichtend sein.

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