Fußball-WM 2026

Boykott-Alarm alle vier Jahre: Trumps Fußball-WM im Fadenkreuz der deutschen Moralisten

Kaum wirft die nächste Fußball-WM ihren Schatten voraus, starten in Deutschland wieder moralisierende Debatten über einen der Turniergastgeber – die USA.

US-Präsident Donald Trump (l.) erhält den FIFA-Friedenspreis von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die FIFA-Fußball-WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt.
US-Präsident Donald Trump (l.) erhält den FIFA-Friedenspreis von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die FIFA-Fußball-WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt.AP

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür, und die Motoren der Empörungsmaschinerie laufen bereits warm. Was in anderen Ländern als Vorfreude auf ein globales Fußballfest beginnt, ist in Deutschland der Startschuss für eine politische Gewissensprüfung. Denn warum sollte ein Fußballturnier als rein sportliches Event gesehen werden? Das wäre doch viel zu langweilig. Zum Glück gibt es die Gastgeber-Kritik als leidenschaftliche deutsche Zusatzdisziplin, der man sich ausgiebig widmen kann.

Berliner Zeitung

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