Olympische Winterspiele

Ausgerechnet sie spricht von „Fairness“ und „Respekt“: Annalena Baerbock als Fackelträgerin bei Olympia

Als Präsidentin der UN-Vollversammlung wurde ihr in Mailand große Ehre zuteil. Unsere Autorin hat dabei ein absolutes Störgefühl. Ein Kommentar.

Mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein: Trampolin-Springerin Annalena Baerbock beim olympischen Fackellauf.
Mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein: Trampolin-Springerin Annalena Baerbock beim olympischen Fackellauf.Malina Wiethaus/dpa

Nein, nein, nein! So sehr hatte ich mich auf die Olympischen Winterspiele 2026 gefreut. Nicht, dass ich viel Kenne hätte zu einzelnen Wintersportarten, aber ich bin ein großer Eistanz-Fan und fiebere jeder Übertragungsminute entgegen. Leider ist mir meine Stimmung schon im Vorfeld verhagelt worden, noch bevor die ersten Olympioniken auf ihren Kufen standen. Denn Annalena Baerbock als Fackelträgerin dort in Mailand zu sehen – das schmerzte mich, und ich schätze, mit diesem Gefühl bin ich nicht allein. Jedem ehrenamtlichen Trainer einer Kindersportgruppe aus Ottendorf-Okrilla hätte ich es mehr gegönnt. Nein: Er hätte es mehr verdient.

Berliner Zeitung

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