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Zölle, Krisen, Roboter: Wie die Textilindustrie sich neu erfindet

Handelskonflikte und Fachkräftemangel setzen die globale Textilindustrie unter Druck. US-Start-ups setzen auf Nähroboter – präzise, lokal und (vielleicht) nachhaltiger.

Der Unternehmer Martin Purwin in seinem Atelier für maßgeschneiderte Herrenmode in der Torstraße.
Der Unternehmer Martin Purwin in seinem Atelier für maßgeschneiderte Herrenmode in der Torstraße.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Die Tage des freien Welthandels scheinen gezählt. Bis zu 50 Prozent Zölle will die USA auf Waren aus der EU erheben – die Europäer drohen der Trump-Regierung ihrerseits mit entsprechenden Vergeltungsmaßnahmen. Was sich in den Nachrichten abstrakt anhören mag, bedeutet für Verbraucher: Das T-Shirt eines amerikanischen Markenartiklers, das heute für 20 Euro verkauft wird, könnte schon bald 30 Euro kosten. Oder sogar noch mehr, wenn die Rohstoffe dafür international gehandelt und verkauft werden.

Berliner Zeitung

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