Hummus, Haltung, Hoffnung

Vom israelisch-palästinensischen Restaurant zur Serie: Das Berliner Kanaan lebt weiter

Noch im Frühjahr schließt das Berliner Restaurant Kanaan in Prenzlauer Berg. Doch nun steht fest: Der „Insel des Friedens“ wird eine eigene Fernsehserie gewidmet.

Im Frühjahr 2026 müssen Jalil Dabit (l.) und Oz Ben David ihr Restaurant Kanaan schließen.
Im Frühjahr 2026 müssen Jalil Dabit (l.) und Oz Ben David ihr Restaurant Kanaan schließen.Boaz Arad

Nach den Angriffen der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Ausbruch des Gaza-Krieges wollten Jalil Dabit und Oz Ben David – ein Palästinenser und ein Israeli – ein Zeichen setzen. Mit ihrem Restaurant Kanaan in Prenzlauer Berg schufen die beiden Gastronomen eine „Insel des Friedens“ und sendeten eine unmissverständliche Botschaft: „Einheit statt Hass“.

Doch seit Anfang des Jahres ist das Ende des „Friedensrestaurants“ nahe dem Helmholtzplatz besiegelt. Was als Symbolprojekt für den Dialog zwischen Palästinensern und Israelis begann, fand aufgrund massiv gestiegener Kosten, stark schwankender Gästezahlen und nicht zuletzt politischer und gesellschaftlicher Spannungen sein Ende. Im Januar wurde schließlich ein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Berliner Zeitung

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