Im Sommer 2022 gab Norwegens Königstochter Märtha Louise ihre Verlobung mit einem selbst ernannten Wunderheiler names Durek Verrett bekannt. Damals ein Skandal, auch weil der Verlobte behauptete, halb Mensch, halb Reptil zu sein. Heute dürfte sich Norwegens Königshaus nach solch vergleichsweise harmlosem Futter für die Klatschpresse zurücksehnen.
Inzwischen haben es die Royals mit viel stärkerem Tobak zu tun: Die Kronprinzessin Mette-Marit soll sich in E-Mails mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein über Liebesdinge ausgetauscht haben. Und seit Dienstag steht ihr Sohn vor Gericht – unter anderem wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs und Körperverletzung.
„Der Anklagte ist der Sohn der Kronprinzessin“, sagte Staatsanwalt Sturla Henriksbo. „Er gehört zur königlichen Familie. Er muss trotzdem wie jeder andere behandelt werden, der wegen der gleichen Straftaten vor Gericht steht.“ Marius Borg Høiby dürfe „weder milder noch strenger“ bestraft werden als andere Verdächtige.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
