Food

Kissabō: Der Hype um die Teebars hat auch Berlin erreicht

Lokales Handwerk als fehlendes Puzzleteil zur japanischen Perfektion – warum Kissabō mehr ist als nur eine weitere Bar in Berlin.

Berlin hat einen neuen Hotspot und der nimmt sich Zeit für den Tee.
Berlin hat einen neuen Hotspot und der nimmt sich Zeit für den Tee.Jürgen Pfeiffer/imageBROKER/imago

An Cafés mangelt es Berlin wahrlich nicht. Wer durch die Stadt spaziert, findet an fast jeder Ecke eine Siebträgermaschine, dampfende Hafermilch und die typische Geräuschkulisse konzentrierten Tippens auf Laptops. Am Ende bleibt oft vor allem eines zurück: eine spürbare Ruhelosigkeit.

Für Teeliebhaber, Matcha-Trinker oder all jene, die sich nach einer Alternative zu den überfüllten, lauten Treffpunkten sehnen, hat nun eine Bar eröffnet, die einen gänzlich anderen Rhythmus vorgibt: das Kissabō in Prenzlauer Berg.

Schon der Name verrät die Philosophie hinter dem Konzept: Er verbindet das Prinzip des Kissaten – traditioneller japanischer Kaffee- und Teehäuser als Rückzugsorte – mit dem Sabō, einem Raum, der ganz dem Tee und der Ruhe gewidmet ist. Im Kissabō räumt man mit der falschen Ehrfurcht vor dem Matcha-Besen und der steifen Strenge klassischer Teehäuser auf.

Berliner Zeitung

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