Fußball & Fashion

Memphis Depay und der Stirnband-Ärger: Dem Fußball einfach mal die Stirn bieten

Sportlich feiern die Niederlande nach dem Auftaktsieg gegen Polen, neben dem Platz debattiert das Land über das Stirnband von Memphis Depay. In Fanartikel-Shops ist das Ding aber inzwischen ausverkauft.

Memphis Depay zeigt, wo's langgeht. Auch modisch. 
Memphis Depay zeigt, wo's langgeht. Auch modisch. Imago Images

Die EM ist erst wenige Tage alt, da hat sie schon ihren ersten Trend. Zumindest in Holland: das Stirnband. Der niederländische Offensivspieler Memphis Depay adelte das sportliche Accessoire. Im Testspiel gegen Kanada, kurz vor Turnierbeginn, lief Depay zum ersten Mal mit Stirnband auf und sorgte für mächtig Aufsehen. Der niederländische Nationaltrainer Ronald Koeman zeigte sich erstaunt und bekannte: „Ich werde nicht so gern überrascht.“ Das störte Depay nicht. Er trug das Band auch in der Vorbereitung im Training sowie im Testspiel gegen Island. In der ersten EM-Begegnung beim 2:1 gegen Polen ergänzte Depay das weiße Band sogar um zwei kleine Merkmale. Seine Rückennummer, eine goldene Zehn, war eingeflochten und am Hinterkopf prangte der Schriftzug „Who cares“ (Wen stört’s?).

Berliner Zeitung

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