Suris Weekender

Das „Dazwischen“ in Berlin: Wo man nur hinschauen darf, wenn man wach bleibt

Nach einem wilden letzten Jahr schaut unsere Kolumnistin auf ein verändertes Berlin – und erklärt, warum Kneipen, Clubs und Bars sie nicht mehr glücklich machen.

Ausgehdrang und Abenteuerlust: Ein Jahr lang observierte Suri Manelis das Berliner Nachtleben.
Ausgehdrang und Abenteuerlust: Ein Jahr lang observierte Suri Manelis das Berliner Nachtleben.Klara Johanna Miche

An diesem ersten Freitag des neuen Jahres sitze ich genau dort, wo ich vor rund einem Jahr mit Freunden den Beginn meiner Kolumne feierte – in der Ming Dynastie an der Jannowitzbrücke. Nach einer Neujahrsparty mit französischem Dinner und langen Küchengesprächen, einem Jahresbeginn auf einem Balkon auf der Sonnenallee – der aufgrund der Böllerverbotszone wohl einer der ruhigsten Straßenabschnitte in ganz Berlin war – tunken wir, mein Freund noch halb verkatert vom Power Dance Club, die Teigtaschen in die Sojasoße.

Schräg gegenüber sitzt ein recht bekannter Berliner Regisseur mit seinen Freunden, ein „Spotting“, über das ich möglicherweise geschrieben hätte, wenn dies nicht meine letzte Kolumne wäre.

Berliner Zeitung

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