Vollgekritzelte und zugesprayte Fassaden, Haustüren voller Sticker, Essensreste und Müll auf dem Boden sowie E-Scooter, an denen sich die Bewohner vorbeischlängeln müssen. Das alles sind die Hinterlassenschaften von Jugendlichen, die seit mehr als vier Jahren in den Westen Kreuzbergs pilgern, um in einem bestimmten Hauseingang Zeit zu verbringen, sich zu fotografieren und an den Wänden zu verewigen.
Grund hierfür ist der Berliner Rapper Pashanim, der in diesem knapp fünf Meter langen Zugang zu einem typischen Kreuzberger Altbau das Musikvideo zu seinem ersten bekannten Song „Hauseingang“ drehte – das inzwischen mehr als 21 Millionen Mal angeschaut wurde. Nun hat sich der Musiker auf Instagram selbst zu Wort gemeldet und seine Fans um Rücksicht gebeten. Denn die Anwohner des Hauses verzweifeln.

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