In den 90er-Jahren war Silvester irgendwie viel entspannter, gar nicht so ein Mega-Ereignis. Man feierte damals nicht, man war mehr so unterwegs. Irgendwo zwischen WG-Küchen, leergeräumten Jugendzentren und dem diffusen Versprechen, dass „nachher noch was geht“.
Man trug wieder mal Schlaghosen oder das, was man damals dafür hielt, weiße Plateauschuhe waren cool, „G-Shock“-Uhren natürlich und Oberteile, die entweder zu klein oder bewusst viel zu groß waren. Glitzer war beim Feiern nicht optional, sondern eine Haltung, Knicklichter beim Tanzen waren noch richtig cool. Wer es mehr seriös wollte, trug Schwarz – wer es aber wirklich ernst meinte, trug silberne Kleidung.

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