Der Adel in Deutschland wurde bereits mit dem Inkrafttreten der Weimarer Verfassung 1919 formell abgeschafft. In Ostdeutschland wurde er nach 1945 im Zuge der Bodenreform weitgehend zerschlagen, die Familien enteignet und vertrieben. Viele flohen in den Westen.
Auch die Familie Schönburg, ein altes sächsisch-thüringisches Adelsgeschlecht, das zum historischen Hochadel zählt, wurde von der Besatzungsregierung der späteren DDR entschädigungslos enteignet und vertrieben. Heutiges Oberhaupt der Linie Schönburg-Hartenstein ist Johannes Fürst von Schönburg-Hartenstein.

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