Einmal selbst einen BVG-Bus durch Berlin steuern – das verspricht die Simulation „The Bus“ von Entwickler TML-Studios und Publisher Aerosoft, deren Vollversion am vergangenen Donnerstag erschienen ist. Das Spiel ist für den PC, die PlayStation 5 sowie für die Xbox Series X und S erhältlich.
Der Spieler sitzt am Steuer originalgetreu nachgebildeter Linienbusse – unter anderem von Scania, MAN und VDL – und fährt auf neun echten Berliner Buslinien durch eine zwar nicht vollständige, aber in großen Teilen durchaus akkurate Nachbildung der Hauptstadt.
„The Bus“: Spieler können mehr als 200 Berliner Haltestellen anfahren
Die Route führt an bekannten Orten und Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor, der Siegessäule und dem Alexanderplatz vorbei. Sogar die mittlerweile eingestellte TXL-Linie zum Flughafen Tegel ist dabei. Mehr als 200 Haltestellen, Ticketverkauf, dichter Verkehr, Fußgänger und wechselndes Wetter sollen für Realismus sorgen. Auch wenn Berlin im Spiel mitunter etwas leerer wirkt als in der Realität, ist es zumindest in einigen Ecken sauberer als die echte Hauptstadt.
Neben dem freien Fahren gibt es einen Wirtschaftsmodus, in dem Spieler ein eigenes Busunternehmen aufbauen, Fahrzeuge kaufen und Personal einstellen. Gemeinsam online fahren können allerdings nur PC-Spieler – auf den Konsolen fehlen Multiplayer und die Möglichkeit, eigene Inhalte zu erstellen.
Positive Reaktionen: „The Bus“ bringt Berlin-Feeling
Das Spiel war zuvor mehrere Jahre in einer Testphase (Early Access) auf dem PC spielbar. Zum Vollstart hat TML-Studios unter anderem Fahrphysik, Grafik und Soundeffekte überarbeitet. Auf der Plattform Steam bewerten Spieler die aktuelle Version überwiegend positiv.
In den Foren melden Nutzer allerdings technische Probleme, etwa im Wirtschaftsmodus, beim Bremsverhalten der Busse oder gar in Form von Abstürzen. Der Entwickler sagt, man arbeite an Fehlerbehebungen. In den Online-Kommentarsektionen zeigen sich vor allem Spieler interessiert, die mit bestehenden Bus-Simulationen unzufrieden waren und in „The Bus“ eine bessere Alternative sehen, auch weil die Darstellung der Stadt im Spiel gelungen sei.


