USA und Europa

„Nicht akzeptabel“: Deutsche Minister kritisieren US-Enreiseverbote gegen Aktivistinnen

Die USA belegen die Führung der deutschen Organisation HateAid und weitere Aktivisten mit Einreiseverboten. Washington wirft ihnen Beteiligung an Zensur vor.

Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin von HateAid, spricht während einer Pressekonferenz zur Gründung der Organisation.
Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin von HateAid, spricht während einer Pressekonferenz zur Gründung der Organisation.Soeren Stache/dpa

Die US-Regierung hat Einreiseverbote gegen den früheren EU-Kommissar Thierry Breton sowie vier europäische Aktivisten verhängt. Betroffen sind auch zwei deutsche Aktivistinnen. Washington wirft ihnen vor, an einer Zensur US-amerikanischer Onlineplattformen beteiligt gewesen zu sein, erklärte das Außenministerium in einer Mitteilung.

Betroffen sind neben dem Franzosen Breton auch der britische NGO-Vertreter Imran Ahmed sowie Clare Melford, Mitgründerin des Global Disinformation Index, erklärte US-Außenstaatssekretärin Sarah Rogers im Onlinedienst X. Ebenfalls mit Einreiseverboten belegt wurden die Gründerin und Geschäftsführerin der Organisation HateAid, Anna-Lena von Hodenberg, sowie deren Ko-Geschäftsführerin Josephine Ballon.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar