„Terrorkampagne“

UN-Ermittler sehen Merkmale eines Völkermords im Sudan – USA verhängen Sanktionen

Die Vereinten Nationen werfen der sudanesischen  RSF-Miliz Verbrechen bei der Belagerung von Al-Faschir vor. Washington verhängt Sanktionen gegen Kommandeure.

Die Konflikte im Sudan fordert weiter viele zivile Opfer.
Die Konflikte im Sudan fordert weiter viele zivile Opfer.Marwan Ali/AP

Die Vereinten Nationen und die US-Regierung haben am Donnerstag nahezu zeitgleich schwere Vorwürfe gegen die paramilitärische Miliz Rapid Support Forces (RSF) im Sudan erhoben. Während die UN-Untersuchungsmission dem Vorgehen der Miliz bei der Eroberung der Stadt Al-Faschir in der Region Darfur „die charakteristischen Merkmale eines Völkermords“ attestierte, verhängte das US-Finanzministerium laut Reuters Sanktionen gegen drei RSF-Kommandeure wegen ihrer Rolle bei der 18-monatigen Belagerung und Einnahme der Stadt.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar