Rheinland-Pfalz

Aktuelle Umfrage: Starker Verlust für die SPD, AfD kann Anteil verdoppeln

In wenigen Tagen findet in Rheinland-Pfalz die Landtagswahl statt. Während AfD und Linke sich über Stimmenzuwachs freuen können, sieht es für andere Parteien schlechter aus.

Alexander Schweitzer (SPD) könnte eine Koalition mit der CDU eingehen.
Alexander Schweitzer (SPD) könnte eine Koalition mit der CDU eingehen.Andreas Arnold/dpa

In etwas mehr als einer Woche, am 22. März, findet in Rheinland-Pfalz die Landtagswahl statt. In einer aktuellen Befragung der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF „Politbarometers“ liegt die CDU derzeit mit 28 Prozent der Stimmen knapp vor der SPD (26 Prozent).

Während die CDU sich im Vergleich zu den Ergebnissen der Landtagswahl im Jahr 2021 kaum veränderte, verlieren die Sozialdemokraten knapp zehn Prozentpunkte. Bei der Wahl 2021 konnte die SPD noch 35,7 Prozent der Stimmen erreichen.

Umfrage: SPD-Ministerpräsident beliebter als CDU-Kandidat

Deutlich verbessern kann sich die AfD. Die Partei liegt der Umfrage zufolge mittlerweile bei 19 Prozent der Stimmen, 2021 erlangte sie noch rund acht Prozent. Die Grünen hingegen bleiben unverändert bei neun Prozent der Stimmen.

Aufgrund dieser Zahlen würde es für eine Regierung aus CDU und SPD reichen. Eine rot-grüne Koalition, wie es sie derzeit unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) gibt, hätte jedoch keine Mehrheit mehr. Bei der Frage, wen die Wähler am liebsten als Ministerpräsidenten hätten, liegt Amtsinhaber Schweitzer mit 41 Prozent klar vor dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder, für den sich 23 Prozent aussprechen. Jan Bollinger (AfD) kommt lediglich auf sechs Prozent.

Ebenso unverändert bleiben die Freien Wähler, die der Umfrage zufolge die Fünf-Prozent-Hürde knapp erreichen. Die Linken könnt hingegen können sich der Umfrage zufolge im Vergleich zu 2021 fast verdoppeln und würden so den Einzug in den Landtag schaffen.

Für die FDP hingegen sieht es deutlich schlechter aus. Lag sie 2021 noch bei 5,5 Prozent und konnte den Einzug schaffen, wird sie in der Umfrage des ZDF-Politbarometers nicht mehr gesondert aufgeführt. Acht Prozent der Stimmen fallen der Umfrage zufolge auf „sonstige“ Parteien, darunter ist keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde, so das „Politbarometer“.