Gut ein Jahr nach der Bundestagswahl haben Wähler in einer Befragung ein Stimmunsbild zur aktuellen schwarz-roten Regierungskoaliton abgegeben. Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Bild-Zeitung ergibt, würden 25,2 Prozent der Wähler für die Union aus CDU/CSU stimmen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre.
Damit liegt die Union gleichauf mit der AfD. Auf Platz drei läge der Koalitionspartner SPD mit 15,5 Prozent. Die Grünen würden 11 Prozent erreichen, die Linken lägen mit 10 Prozent der Stimmen kapp dahinter.
Weder FDP noch Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würden mit drei, beziehungsweise vier Prozent für Fünf-Prozenthürde erreichen. Auf 5,5 Prozent entfallen Stimmen für andere Parteien.
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • INSA/BILD: CDU/CSU 25,5 % | AfD 25,5 % | SPD 15,5 % | GRÜNE 11 % | DIE LINKE 10 % | BSW 4 % | FDP 3 % | Sonstige 5,5 %
— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) February 17, 2026
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22 Prozent der Befragten finden, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) es besser macht als Vorgänger Olaf Scholz (SPD). Hingegen finden bewerten 35 Prozent die Arbeit von Scholz als besser. Ein Drittel (33 Prozent) sieht keinen Unterschied.
Zwei Minister der aktuellen Regierungskoalition werden in ihrer Arbeit besser bewertet als die Vorgänger der Ampel-Koalition. Dazu gehören Außenminister Johann Wadephul (CDU) - im Vergleich zu Annalena Baerbock (Grüne) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) - im Vergleich zu Nancy Faeser (SPD).
Umfrage: Ampel-Minister schneiden häufig besser ab
Bei den Finanzministern liegen Lars Klingbeil (SPD) und Christian Lindner (FDP) bei der Bewertung ihrer Arbeit etwa gleichauf. Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hingegen hat nach Ansicht von 27 Prozent der Befragten die Arbeit besser gemacht als Katherina Reiche (CDU). Auch Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) wird besser bewertet als Parteikollegin Bärbel Bas.


