US-Präsident Donald Trump hat die sportlichen Erfolge der Vereinigten Staaten bei den Olympischen Winterspielen in Italien mit einer ungewöhnlichen Bemerkung kommentiert. „Wir gewinnen zu viel, das ist unfair“, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Zuvor hatte Trump auf Truth Social die Bilanz des US-Teams hervorgehoben. Die amerikanischen Athletinnen und Athleten gewannen bei den Spielen zwölf Gold-, zwölf Silber- und neun Bronzemedaillen. Unter anderem feierte Trump den Olympiasieg der US-Eishockeymannschaft, die Kanada im Finale nach Verlängerung mit 2:1 besiegte. Unklar blieb, ob seine Bemerkung über das „zu viele Gewinnen“ ernst gemeint war oder ironisch.
Tatsächlich lagen die Vereinigten Staaten im Medaillenspiegel jedoch nicht an der Spitze. Sportlich dominierte Norwegen mit 18 Goldmedaillen sowie insgesamt 41 Medaillen. Die USA belegten Rang zwei vor den Niederlanden, die zehnmal Gold holten. Gastgeber Italien kam mit ebenfalls zehn Goldmedaillen auf Platz vier. Deutschland landete mit acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen auf Rang fünf.
( @realDonaldTrump - Truth Social Post )
— Donald J Trump Posts TruthSocial (@TruthTrumpPost) February 23, 2026
( Donald J. Trump - Feb 22 2026, 9:44 PM ET )
We’re Winning too much, it’s just not fair! President DJT pic.twitter.com/SK1QLhChAW
Trump greift US-Freestyle-Skifahrer Hunter Hess an
Bereits zuvor hatte Trump im Umfeld der Winterspiele für Aufsehen gesorgt, nachdem er den US-Freestyle-Skifahrer Hunter Hess öffentlich angegriffen hatte. Hess hatte in einem Interview erklärt, er habe gemischte Gefühle dabei, die Vereinigten Staaten zu vertreten, und verwies dabei auf politische Entwicklungen in seinem Land. Trump reagierte darauf auf seiner Plattform Truth Social und bezeichnete den Athleten als „Loser“. Die Attacke löste in den USA eine breitere Debatte darüber aus, inwieweit Sportler ihre politischen Ansichten öffentlich äußern dürfen.


